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17. Juli: Bordhund

Leuchtturm Omø

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noch ein Bordhund

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wir hatten Zeit für die Wäsche - und die versprochenen Worte über den Hafenmeister.
Er hatte uns eifrig winkend den vorletzten Platz am Steg zugewiesen, nahm hilfsbereit
die Leinen an und sah wie gesagt sehr gut aus in seiner Fantasie Uniform.
Von seinem Revier wußte er allerdings nicht alles.
Der Granada 29 (auf dem Bild längsseits am Steg) hatte er einen Platz gegeben, wo die
5 Jungs am nächsten Mittag auf Grund saßen. Es gab hier gut 50 cm Tidenhub.
Also ich wüßte sowas als Hafenmeister.

auch mit vereinten Kräften haben wir das Boot nicht freibekommen.
Die Jungs mußten warten, da ihre Biervorräte noch reichlich waren, schienen sie aber ganz entspannt.
Auf meine Fragen nach der Strömung im Belt für den heutigen Tag, konnte er mir keine Auskunft geben.
Wenn ich Hafenmeister wäre, wüßte ich sowas...

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Nein, ich will nicht meckern. Dazu ist Dänemark viel zu freundlich und entspannt, eben "hyggelig".
Das Sommerleben in den Marinas mit den Grillplätzen und Weinschläuchen hat einen anderen Klang
als den Sound der Campingplätze, diesen Vergleich stellen ja gehässige Zeitgenossen gerne her.
Hier organisiert man sich jeden Abend neu.

Dazu spielende Kinder mit umgeschnallten Rettungswesten und Keschern auf den Stegen,
ihre Plastikeimer voll mit Krebsen, Seesternen und Muscheln und anderen Gaben des Meeres.
Sie fahren die motorisierten Dinghis ihrer Erzeuger mit teilweise großem Geschick durch die Hafenbecken
und lernen dabei spielerisch so viel. Ich wünschte mir, als Kind die Gelegenheit gehabt zu haben.
Aber wenn der Vater in der Berufsschiffahrt ist, kauft er sich kein Segelboot
um damit auf der Ostsee rumzugurken.


gegen Mittag sind wir ausgelaufen...

... und wollen südlich durch den großen Belt

die Felder werden abgebrannt, Mitte Juli.

nach 2 Schlägen haben wir dann aber eingesehen, daß wir bei den südwestlichen
Winden keine Chance haben, gegen den  Strom zu laufen.
Also sind wir westlich von Langeland nach Süden und überqueren das Riff über das Kobberdyb (15.00h).
Soweit hatte uns der Strom nach Norden versetzt.
Dann hieß es: "wir kreuzen uns den Wolf."

- hier bereits der Blick in den Svendborg Sund um 20.30h.

nördlich von Rudkøbing - wieder ein Tonnenstrich, der volle Aufmerksamkeit erfordert.
33 Tonnen bis zur Brücke sind abzuhaken, nur knapp entfernt davon ist die 2m Linie.

und wieder ein Licht, das einfach nur glücklich macht.

fest in Rudkøbing um 21.30h

das ist schön - oder?

dto.

die Maxi

und noch mal die Brücke im Sonnenuntergang

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